Grey, Alison und Jae: Zum Anbeißen

Was für ein schräges Buch 😀 Ich bin ja immer total begeistert, wenn ich Fantasy-Romane mit lesbischen Protagonisten finde, weil das für meinen Geschmack einfach die optimale Mischung ist, und war daher auch total gespannt auf diesen Roman – und wurde auch nicht enttäuscht. „Zum Anbeißen“, ein Gemeinschaftswerk von Alison Grey und Jae, von der ich zugegebenermaßen ein ziemlicher Fan bin, ist ein irgendwie ziemlich skurriler lesbischer Urban Fantasy-Roman.

Robin ist eine Vampirin, doch sie hat dummerweise ernsthafte Probleme mit ihrem Zustand – oder eher mit ihrer Ernährungsweise. Denn ihr Neujahrsvorsatz war es, kein Menschenblut mehr zu trinken. Also fängt sie an Treffen der Anonymen Alkoholiker zu besuchen, in der Hoffnung, Hilfe zu erhalten, um mit ihren „Trinkgewohnheiten“ besser klar zu kommen. Stattdessen wird sie dort mit der Versuchung in Person konfrontiert, nämlich mit Alana.

Dass die aufkeimende Anziehung zwischen den beiden Frauen nicht so ganz reibungslos ablaufen kann, ist kein Wunder. Denn nicht nur Robin schleppt ein übernatürliches Geheimnis und eine nicht allzu kooperative Vergangenheit in Form ihrer Familie mit sich herum, auch Alana kommt mit gänzlich unerwartetem und recht magischem Ballast daher – und mit einer ganz realen Alkoholsucht.Komplikationen, Verwirrungen und Missverständnisse sind da vorprogrammiert.

Zum Anbeißen“ ist keine allzu tiefschürfende Lektüre. Sie hat auch nicht unbedingt die unvorhersehbarste Story, aber sie macht einfach Spaß, denn die Charaktere werden von den beiden Autorinnen hier ganz hervorragend zum Leben erweckt und stecken so voller liebevoller Details, Ecken, Kanten und Spleens, dass man gar nicht anders kann als sich für ihre Geschichte zu begeistern.

Außerdem sind Idee und Grundkonzept der Geschichte super, die Art, auf die die übernatürlichen Figuren hier dargestellt werden, sind interessant und machen definitiv neugierig auf mehr Details und auch diverse Nebenfiguren bringen Schwung in die Geschichte. Zusammen mit der Hauptstory, der sich entwickelnden Beziehung zwischen Alana und Robin sorgt das für eine unterhaltsame Lektüre, die neugierig macht auf weitere Bände.

Von mir gibt es für Alison Greys und Jaes Roman „Zum Anbeißen“ daher definitiv eine Empfehlung für alle Fans locker-leichter, unterhaltsamer, lesbischer Romanzen, die auch etwas für Urban Fantasy übrig haben! Humorvolle Unterhaltung, die sich schnell am Stück weglesen lässt und dabei einfach Spaß macht – Wohlfühllektüre also 😉

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Habt ihr das Buch gelesen und rezensiert? Dann lasst mir doch einen Kommentar da und ich verlinke eure Rezension hier ?

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Zum Anbeißen von ,

Good Enough to Eat Genre: ,
Verlag: , April 2015
ISBN: 9783955332464, taschenbuch, 254 Seiten
Mehr Infos zum Buch beim Verlag

Inhaltsangabe:
Fürs neue Jahr hat Robin den Vorsatz gefasst, ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Doch anders als bei Millionen anderer Frauen sind es nicht Schokolade, Kuchen und Chips, die sie in Versuchung führen, sondern ein Glas Null negativ, denn Robin ist eine Vampirin. Bei einem Treffen der Anonymen Alkoholiker erhofft sie sich Hilfe beim Kampf gegen ihre uralten Instinkte. Stattdessen trifft sie Alana, eine Frau, die sie vom ersten Moment an zum Anbeißen findet. Alana kämpft gegen ihre Alkoholabhängigkeit an und weiß, dass eine Beziehung ihre Fortschritte gefährden würde. Doch die Anziehung zwischen den beiden Frauen ist überwältigend. Robin ist nicht sicher, ob es wirklich Liebe oder lediglich Blutlust ist, die sie in Alanas Arme treibt. Aber vielleicht spielt es ohnehin keine Rolle mehr, als Alana herausfindet, wer Robin wirklich ist …

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