Novik, Naomi: Spinning Silver

Vor zwei Jahren konnte mich Naomi Novik mit ihrem Roman „Uprooted“ richtig begeistern. Die atmosphärische Fantasy-Geschichte, deren Inspirationen die Autorin aus den osteuropäischen Märchen ihrer Kindheit gezogen hat – Naomi Novik ist US-Amerikanerin in erster Generation, mit polnischen und jüdisch-litauischen Wurzeln -, fand ich einfach zauberhaft und als ich gesehen habe, dass es eine weitere dieser Geschichten geben wird, war meine Freude dementsprechend riesig.

Fantasy Counterpart Culture: Victoriana, Romantisierung und gelegentliche Drachen
Marie Brennan: The Memoirs of Lady Trent

Die letzten Bücher, die ich 2017 gelesen habe, waren die fünf Bände von Marie Brennans „The Memoirs of Lady Trent“-Reihe. Die Autorin lässt in diesen Büchern Isabella, die titelgebende Lady Trent, ihre Memoiren aufschreiben und darin von ihrem Leben erzählen. Und was ein Leben das ist!

Vom Buch zur Graphic Novel
Walter Moers‘ Die Stadt der Träumenden Bücher illustriert von Florian Biege

Bücher werden immer wieder adaptiert und zu Bildmatierial umgewandelt – meist in Form von Filmen, zunehmend auch als Serien, und seltener auch mal als Comic oder Graphic Novel wie im Fall von Walter Moers‘ Zamonien-Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“, der jetzt in zwei Teilen und illustriert von Florian Biege als Graphic Novel erschienen ist. Und diese Graphic Novels konnten mich wirklich begeistern!

Harrison, Kim: Der Wandel

Kim Harrisons Urban Fantasy „Rachel Morgan“/“The Hollows“-Romane gehören zu meinen absoluten Lieblingsserien. Mit dem Auftakt ihrer neuen, futuristischen „Peri Reed“-Reihe konnte mich die Autorin hingegen leider nicht überzeugen. Umso mehr habe ich mich über diesen Ausflug zurück in die Hollows gefreut, den Kim Harrison mit dem Prequel „Der Wandel“ vorlegt. 

Rezension zu Peter Darling von Austin Chant

Chant, Austin: Peter Darling

Vor zehn Jahren hat Peter Pan das Nimmerland verlassen, um erwachsen zu werden. Jetzt ist er zurück, denn das Leben als Wendy Darling war für ihn weiterhin unerträglich und Nimmerland der einzige Ort, an dem er je das sein konnte, was er sein wollte – einst ein Junge, jetzt ein Mann. Nur ist Nimmerland irgendwie nicht mehr der selbe Ort, es hat sich ebenso sehr verändert wie Peter selbst und weder die Verlorenen Jungs noch Peters Erzfeind Kapitän James Hook sind so, wie er sie in Erinnerung hat.

Rezension zu Die Gabe der Könige von Robin Hobb

Hobb, Robin: Die Gabe der Könige

Ich muss gestehen, Robin Hobb und ihre viel gelobten High Fantasy Romane sind bislang vollkommen an mir vorbei gegangen. Und dabei ist „Die Gabe der Könige“ bereits die dritte deutsche Ausgabe des Weitseher-Auftakts – zuvor ist der Roman nämlich erst bei Bastei-Lübbe als „Der Adept des Assassinen“ erschienen und dann bei Heyne als „Der Weitseher“.

Grimaldi, Flora & Maike Plenzke: Macha

Eigentlich ist „Macha“ von Flora Grimaldi und Maike Plenzke ja nach „Bran“ erschienen. Allerdings habe ich die Geschichte von Macha vor der von Bran gelesen, hauptsächlich, weil meine Bestellung von letzterem einfach nicht ankam und ich zu neugierig war. Da „Macha“ allerdings auch sowieso ein Prequel zu „Bran“ ist, macht das wirklich gar nichts, man kann die beiden Comics in jeder beliebigen Reihenfolge lesen.