Lee, C.B.: Not Your Villain

Oh, finally! Ich habe „Not Your Villain“ schon vor Ewigkeiten gelesen, zum Release vor über einem Jahr, und die Rezension seitdem auch gefühlt ein halbes Dutzend Mal angefangen und sogar so gut wie fertig gestellt. Aber nie gepostet. Jetzt habe ich diesen Fehler endlich behoben – sonst würde die Rezension wahrscheinlich noch im Entwürfeordner herumgammeln, wenn nächstes Jahr der dritte Teil der „Sidekick-Squad“ Reihe, „Not Your Backup“, erscheint.

Moers, Walter: Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Was zur Hölle war das?! Nein, im Ernst, ich bin eigentlich ein ziemlicher Fan von Moers. Oder ich war es zumindest lange Zeit. Denn in den letzten Jahren gab es da ja nicht allzu viel Großartiges. „Das Labyrinth der träumenden Bücher“ war nun wirklich kein Highlight und „Prinzessin Insomnia“ war zwar ganz gut, mehr aber auch nicht. Ja, die Graphic Novels zu „Die Stadt der träumenden Bücher“ waren cool, aber im Grunde ja nichts Neues. Und jetzt das hier.

The Lady Astronaut Novels – Alternate History, Space Colonisation & Social Issues

Die Geschichte von Elma York, ehemals WASP Pilotin, Mathematikerin und nun Computer bei der International Aerospace Coalition. Die Geschichte einer Welt, in der die Menschheit nach einem extinction event danach strebt, die Erde hinter sich zu lassen und den Rest des Sonnensystems zu kolonisieren. In der das Weltbild der 50er Jahre und das damit einhergehende Selbstverständnis vieler Leute nicht selten denen im Weg steht, die alles daran setzen, die Menschheit zu retten.

Berry, T.J.: Space Unicorn Blues

Publisher Angry Robot beschreibt das eigene Sortiment auf Twitter als „the very best in SF, F & WTF!?“ und ich schätze mal, das beschreibt es ganz gut. Denn „Space Unicorn Blues“ von T.J. Berry ist wirklich, wirklich weird. Und wesentlich düsterer und blutrünstiger als ich erwartet hätte. Aber auch verdammt gut, auf diese durch und durch absurde Art und Weise.

Lee, Mackenzi: The Lady’s Guide to Petticoats and Piracy

Mit dem ersten Band rund um die Montague Geschwister, „The Gentleman’s Guide to Vice and Virtue“ bzw „Cavaliersreise“, konnte mich Mackenzi Lee total begeistern. Schon die Inhaltsangabe hat dazu geführt, dass ich mich in das Buch verliebt habe und die Geschichte selbst hat dann zum Glück auch nicht enttäuscht. Auch wenn es einen Aspekt gab, […]

Pratt, Non: Giant Days

„Giant Days“ von John Allison ist eine meiner liebsten Comicreihe überhaupt (wahrscheinlich sogar die Liebste neben „Lumberjanes“). Durch puren Zufall bin ich dann vor ein paar Monaten auf dieses Buch hier gestoßen. Ganz ehrlich, ich habe verdammt lange gebraucht, um zu kapieren, dass es sich hier um einen Roman zum Comic handelt. Ich dachte erst, es wäre einfach eine Version des Comics mit seltsamem Cover. Ist es aber nicht, es ist tatsächlich ein Roman.

Sarah’s Scribbles – Comics zu Adulthood, Introverts & anderem Krempel

Sarah Andersens Comics kannte ich vor allem von Twitter. Immer wieder wurden mir einzelne Comicstrips in die Timeline gespült und ich musste bei wirklich jedem schmunzeln oder sogar laut lachen. Und vor allem konnte ich mich mit so vielen davon einfach super gut identifizieren. Deshalb habe ich mir dann auch kurzentschlossen alle drei Bände ihrer „Sarah’s Scribbles“-Comic gekauft. Und es definitiv nicht bereut.

Novik, Naomi: Spinning Silver

Vor zwei Jahren konnte mich Naomi Novik mit ihrem Roman „Uprooted“ richtig begeistern. Die atmosphärische Fantasy-Geschichte, deren Inspirationen die Autorin aus den osteuropäischen Märchen ihrer Kindheit gezogen hat – Naomi Novik ist US-Amerikanerin in erster Generation, mit polnischen und jüdisch-litauischen Wurzeln -, fand ich einfach zauberhaft und als ich gesehen habe, dass es eine weitere dieser Geschichten geben wird, war meine Freude dementsprechend riesig.

Alderman, Naomi: Die Gabe

Uff, das hat jetzt ja gar nicht lange gedauert. Nur ein halbes Jahr habe ich für die Rezension zu Naomi Aldermans Roman „Die Gabe“ gebraucht. Und das, nachdem ich das Buch innerhalb von drei Stunden durchgelesen hatte. Und es vor drei Monaten noch einmal auf Englisch gelesen habe, ebenfalls innerhalb weniger Stunden. Aber irgendwie war ich mir nicht sicher, wie genau ich das Buch bewerten oder was ich dazu schreiben soll.

Chambers, Becky: Record of a Spaceborn Few

Genau wie „The Long Way to a Small, Angry Planet“ und „A Closed and Common Orbit“ ist auch Becky Chambers dritter Roman „Record of a Spaceborn Few“ wieder relativ speziell. Leider war es dieses Mal nicht so ganz mein Ding, ich bin aber weiterhin ein großer Fan der „Wayfarers“ und schon sehr gespannt auf mögliche weitere Bände oder andere Werke der Autorin!

Down the Rabbit Hole – Von Kindern, die in fremde Welten stolpern
Seanan McGuire: Wayward Children 1-3

Alice, die in den Kaninchenbau fällt. Bastian Balthasar Bux, dem ein Buch den Weg in eine andere Welt öffnet. Vier Geschwister, die durch einen Kleiderschrank in ein Winterwunderland klettern. Dorothy, die nach einem Tornado nicht länger in Kansas ist. Wendy und ihre Brüder, die zum zweiten Stern von rechts und dann weiter bis zum Morgengrauen fliegen.

Fantasy Counterpart Culture: Victoriana, Romantisierung und gelegentliche Drachen
Marie Brennan: The Memoirs of Lady Trent

Die letzten Bücher, die ich 2017 gelesen habe, waren die fünf Bände von Marie Brennans „The Memoirs of Lady Trent“-Reihe. Die Autorin lässt in diesen Büchern Isabella, die titelgebende Lady Trent, ihre Memoiren aufschreiben und darin von ihrem Leben erzählen. Und was ein Leben das ist!