Down the Rabbit Hole – Von Kindern, die in fremde Welten stolpern
Seanan McGuire: Wayward Children 1-3

Alice, die in den Kaninchenbau fällt. Bastian Balthasar Bux, dem ein Buch den Weg in eine andere Welt öffnet. Vier Geschwister, die durch einen Kleiderschrank in ein Winterwunderland klettern. Dorothy, die nach einem Tornado nicht länger in Kansas ist. Wendy und ihre Brüder, die zum zweiten Stern von rechts und dann weiter bis zum Morgengrauen fliegen.

Rezension zu Peter Darling von Austin Chant

Chant, Austin: Peter Darling

Vor zehn Jahren hat Peter Pan das Nimmerland verlassen, um erwachsen zu werden. Jetzt ist er zurück, denn das Leben als Wendy Darling war für ihn weiterhin unerträglich und Nimmerland der einzige Ort, an dem er je das sein konnte, was er sein wollte – einst ein Junge, jetzt ein Mann. Nur ist Nimmerland irgendwie nicht mehr der selbe Ort, es hat sich ebenso sehr verändert wie Peter selbst und weder die Verlorenen Jungs noch Peters Erzfeind Kapitän James Hook sind so, wie er sie in Erinnerung hat.

Rezension zu Not Your Sidekick von C.B. Lee

Lee, C.B.: Not Your Sidekick

In der Welt von Jessica Tran sind Superhelden Teil des Alltags. Im Anschluss an den dritten Weltkrieg, der weite Teile der Erde verstrahlt hat, haben einige Menschen begonnen Superkräfte entwickelt und so gibt es mittlerweile in jeder Stadt Superhelden und Superschurken – auch in der von Jess. Genau genommen sind Jessicas Eltern die örtlichen Superhelden und auch ihre perfekte Schwester Claudia ist auf dem Weg eine Superhelden zu werden. Nur Jess, die ist purer Durchschnitt und die Superkräfte, auf die sie verzweifelt wartet, wollen einfach nicht auftauchen.

Rowell, Rainbow: Carry On

Ich kann das Buch nicht empfehlen, ich kann aber auch nicht ganz allgemein allen davon abraten, es zu lesen. Es ist dumm und ich habe definitiv schon Fanfiction gelesen, die besser geschrieben war (und damit meine ich nicht „50 Shades of Gray“! Das ist nochmal einige Ebenen schlechter als das hier. Zumindest eine. Vielleicht…), aber ich habe den Roman an einem Tag durchgelesen und irgendwo war er ja auch unterhaltsam.

Queere Büchertipps: Ein bisschen Regenbogen fürs Bücherregal

Hype hin oder her, Representation von Minderheiten ist ein wichtiges Thema, zum einen, um den Horizont derjenigen zu erweitern, die selbst nicht der jeweiligen Minderheit angehören. Zum anderen aber auch, und zwar gerade im Jugendbuchbereich, damit die Kids, die nicht weiß, cis, straight und rundherum unbeeinträchtigt sind, die auf irgendeine Art aus diesem Schema fallen, in das nun mal die meisten YA-Protagonisten passen, Figuren haben, mit denen sie sich identifizieren können.

Lee, Mackenzi: Cavaliersreise: Die Bekenntnisse eines Gentlemans

Ich gebe zu, ich war schon beim Lesen der Inhaltsangabe hin und weg und total überzeugt von diesem Buch. Und dabei habe ich die deutsche Ausgabe ursprünglich total übersehen – im Original erscheint der Roman nämlich jetzt erst, das schon Monate vorher eine deutsche Übersetzung erschienen ist, ist mir erst vor kurzem klar geworden. Macht aber nichts, ich habe das Buch dann ja doch noch entdeckt und es hat sich prompt einen Ehrenplatz in meinem Regal gesichert.

Wilde, Jen: Queens of Geek

Es gibt so süße Bücher! Jen Wildes „Queens of Geek“ fällt definitiv in diese Kategorie von Büchern, die einfach Spaß machen, wenn man sie liest, die einem ein gutes Gefühl geben und einen zum Schmunzeln bringen. Ein bisschen hat mich der Roman ja an „The Upside of Unrequited“ erinnert, einfach, weil beide super niedliche und total diverse Feel-Good-Lektüren sind, die ich nur jedem Leser wärmstens empfehlen kann. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Queens fast noch einen Ticken besser gefallen haben.

Carriger, Gail: Romancing the Inventor

Eine eigene Geschichte, extra für Madame Genevieve „Vieve“ Lefoux, Französin, Erfinderin und generell großartige Figur aus Gail Carrigers Parasol Protectorate und Co? Ein Traum wird Wirklichkeit ? Mit „Romancing the Inventor“ hat Gail Carriger den ersten Band in ihrer neuen Spin-Off Serie „Supernatural Society Novellas“ vorgelegt, einer Reihe, in der die Liebesgeschichten der LGBT*-Charaktere aus Carrigers anderen Serien erzählt werden.

Albertalli, Becky: Nur drei Worte

Becky Albertallis „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ ist mir schon seit einer ganzen Weile immer mal wieder aufgefallen, die deutsche Übersetzung „Nur drei Worte“ hätte ich hingegen fast übersehen, weil Cover und Titel so dermaßen 08/15 nichtssagend sind. Letztlich hat der Roman dann aber doch seinen Weg in mein Bücherregal gefunden und auch wenn beim Lesen definitiv keine „Herzchenaugen und Dauergrinsen“ hatte, hat mir die Geschichte von Simon und Blue doch gut gefallen.