Vom Buch zur Graphic Novel
Walter Moers‘ Die Stadt der Träumenden Bücher illustriert von Florian Biege

Bücher werden immer wieder adaptiert und zu Bildmatierial umgewandelt – meist in Form von Filmen, zunehmend auch als Serien, und seltener auch mal als Comic oder Graphic Novel wie im Fall von Walter Moers‘ Zamonien-Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“, der jetzt in zwei Teilen und illustriert von Florian Biege als Graphic Novel erschienen ist. Und diese Graphic Novels konnten mich wirklich begeistern!

Rezension zu Peter Darling von Austin Chant

Chant, Austin: Peter Darling

Vor zehn Jahren hat Peter Pan das Nimmerland verlassen, um erwachsen zu werden. Jetzt ist er zurück, denn das Leben als Wendy Darling war für ihn weiterhin unerträglich und Nimmerland der einzige Ort, an dem er je das sein konnte, was er sein wollte – einst ein Junge, jetzt ein Mann. Nur ist Nimmerland irgendwie nicht mehr der selbe Ort, es hat sich ebenso sehr verändert wie Peter selbst und weder die Verlorenen Jungs noch Peters Erzfeind Kapitän James Hook sind so, wie er sie in Erinnerung hat.

Allison, John: Giant Days: Das erste Jahr (Volume 1-5)

Eine Rezension zu „Giant Days: Volume 1“ hatte ich ja eigentlich schon geschrieben, aber nachdem jetzt die ersten fünf Volumes von John Allisons Comic erschienen sind und damit das erste Jahr der drei ungleichen Freundinnen an der Uni komplett ist, dachte ich mir, ich pack einfach nochmal alle Bände in einen Beitrag – und Band 1 dabei auszuschließen, wäre ja schon irgendwie seltsam. Es ist mir übrigens ein Rätsel, warum die erste Hardcover-Deluxe-Ausgabe nur Volume 1&2 sammelt, schade, sonst wäre die nämlich glatt ins Regal gewandert, ich liebe HC-DLX-Ausgaben

Rezension zu Not Your Sidekick von C.B. Lee

Lee, C.B.: Not Your Sidekick

In der Welt von Jessica Tran sind Superhelden Teil des Alltags. Im Anschluss an den dritten Weltkrieg, der weite Teile der Erde verstrahlt hat, haben einige Menschen begonnen Superkräfte entwickelt und so gibt es mittlerweile in jeder Stadt Superhelden und Superschurken – auch in der von Jess. Genau genommen sind Jessicas Eltern die örtlichen Superhelden und auch ihre perfekte Schwester Claudia ist auf dem Weg eine Superhelden zu werden. Nur Jess, die ist purer Durchschnitt und die Superkräfte, auf die sie verzweifelt wartet, wollen einfach nicht auftauchen.

Lee, Mackenzi: Cavaliersreise: Die Bekenntnisse eines Gentlemans

Ich gebe zu, ich war schon beim Lesen der Inhaltsangabe hin und weg und total überzeugt von diesem Buch. Und dabei habe ich die deutsche Ausgabe ursprünglich total übersehen – im Original erscheint der Roman nämlich jetzt erst, das schon Monate vorher eine deutsche Übersetzung erschienen ist, ist mir erst vor kurzem klar geworden. Macht aber nichts, ich habe das Buch dann ja doch noch entdeckt und es hat sich prompt einen Ehrenplatz in meinem Regal gesichert.

Wilde, Jen: Queens of Geek

Es gibt so süße Bücher! Jen Wildes „Queens of Geek“ fällt definitiv in diese Kategorie von Büchern, die einfach Spaß machen, wenn man sie liest, die einem ein gutes Gefühl geben und einen zum Schmunzeln bringen. Ein bisschen hat mich der Roman ja an „The Upside of Unrequited“ erinnert, einfach, weil beide super niedliche und total diverse Feel-Good-Lektüren sind, die ich nur jedem Leser wärmstens empfehlen kann. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Queens fast noch einen Ticken besser gefallen haben.

Vaughan, Brian K.: Saga Book One

Ich weiß gar nicht, was ich zu diesem Buch schreiben soll… „Saga“ von Brian Vaughan und Fiona Staples hat ja im Grunde genommen schon Kultstatus erreicht. Und das meiner Meinung nach zurecht, weshalb ich mir auch die gut 500 Seiten schwere Deluxe Hardcover Variante geholt habe und sehensüchtig auf die Zweite warte. Ist ja nur noch ein knapper Monat ?

Chambers, Becky: A Closed and Common Orbit

So, endlich! Manchmal brauche ich sooo ewig, um tatsächlich eine Rezension zu schreiben und je besser mir das Buch gefallen hat, desto länger dauert es meist. So war das auch bei diesem Roman, Becky Chambers „A Closed and Common Orbit“, dem Companion Roman zu „The Long Way to a Small, Angry Planet“, dessen deutsche Übersetzung „Der lange Weg zu einem kleinen, zornigen Planeten“ ich hier ja schon vor einer Weile rezensiert habe.

Chambers, Becky: Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

Eigentlich ist SciFi ja gar nicht so sehr mein Genre. Oder eher: Mit dem, was in den letzten Jahren so unter der Überschrift SciFi über den Buchmarkt wanderte, konnte ich im Allgemeinen recht wenig anfangen. Becky Chambers‘ „Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten“ hat mich allerdings irgendwie angelacht und auch wenn ich gar nicht mehr genau sagen kann, warum es letztlich in meinem Regal gelandet ist – ich denke, der Titel war Schuld -, bin ich ausgesprochen froh, dass ich es gelesen habe. Denn dieser Debütroman ist ein echtes Juwel.

Allison, John: Giant Days Volume 1

„Giant Days, Vol. 1“ ist die Sammelausgabe der ersten vier „Giant Days“ Comics von Autor John Allison und den Illustratorinnen Lissa Treiman und Whitney Cogar. Die Serie erzählt die Geschichte der drei und Freundinnen Susan, Esther und Daisy, die neu an der Uni und zum ersten Mal fort von Zuhause sind. Susan ist die scheinbar pragmatischste und bodenständigste der drei, lässt sich allerdings auch schnell zu hochemotionalen Reaktionen hinreißen, Gothic-Girl Esther ist eben so sympathisch und verrückt wie dramatisch und die naive Daisy zeigt schnell deutlich mehr Ecken und Kanten, als man auf den ersten Blick erwarten würde.