Comics kurzgefasst #7

Der Titel verrät’s: Heute gibt es fünf Comics, die mich leider gar nicht überzeugen konnten. Okay, bei den anderen Comics kurzgefasst Posts waren teils auch schon Comics dabei, die mich nicht begeistern konnten, aber ich dachte mir, ich sammel den Rest jetzt einfach mal in einem Beitrag. Hier also ein paar Comics, die ich ganz eindeutig nicht empfehlen kann!

Das war eher so meh

Bitch Planet Vol. 1: Extraordinary Machine

von Kelly Sue DeConnick (Story), Valentine De Landro (Art), Robert Wilson IV (Art #3), Cris Peter (Colors) und Clayton Cowles (Letters)

Oh weh, das ist wirklich direkt ein großartiger Einstieg für diese Liste 🙃 Kelly Sue DeConnicks „Bitch Planet“ ist … tja. Ich weiß auch nicht. Eigentlich ist der Comic großartig. True, weder das Artwork von Valentine De Landro noch das von Robert Wilson IV ist wirklich mein Ding, aber es ist okay. Und inhaltlich ist „Bitch Planet“ eigentlich absolut großartig: Feministisch, mit einer kompromisslosen in-your-face-attitude und einem rundherum vielversprechenden Konzept.

Aber wie schon bei „Pretty Deadly“ geschrieben: Ich komme mit Kelly Sue DeConnicks Storytelling einfach nicht klar. Der Plot in „Bitch Planet Vol. 1“ war irgendwie eh recht dünn – so zumindest mein Eindruck – und ich hatte Probleme ihm zu folgen, hauptsächlich weil mich die Storylines einfach nicht fesseln konnten. Trotz all der coolen Ideen und wichtigen Issues: Die Umsetzung konnte mich hier einfach so gar nicht überzeugen. Schade!

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Enthält Bitch Planet Issue #1 – #5

Young Avengers Vol. 1: Style > Substance

von Kieron Gillen (Story) und Jamie McKelvie (Art)

Ich habe lange überlegt, ob ich „Young Avengers“ in diesem Beitrag unterbringen soll oder doch in einem der anderen. Dann habe ich es nochmal gelesen und festgestellt, dass ich wirklich kein Interesse daran habe, es weiterzulesen und ich denke, damit ist es eindeutig qualifiziert für die „meh“-Kategorie!

Eigentlich trifft es der Titel „Style > Substance“ ganz gut. Ich fand den Comic optisch wirklich ganz hübsch, Jamie McKelvies Artwork war sogar ziemlich großartig. Aber die Story hat mich einfach überhaupt nicht interessiert. Vielleicht fehlte mir Vorwissen – diese völlig verworrenen Superhelden-Sammlungen von Marvel und DC sind ja echt nicht meine Stärke. Vielleicht wäre der Comic auch mit Vorwissen nicht mein Ding gewesen. So oder so, fesseln konnte mich „Young Avengers Vol. 1: Style > Substance“ nicht, es konnte nicht einmal mein Interesse an irgendeinem der Charaktere wecken. Weiterlesen werde ich die Comicreihe jedenfalls nicht.

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Enthält Young Avengers Issue #1 – #5

Snotgirl Vol. 1: Green Hair Don’t Care

von Bryan Lee O’Malley (Story) und Leslie Hung (Art)

Don’t care trifft es ganz, because I just don’t care about this!  Seriously, ich weiß überhaupt nicht, was ich hierzu schreiben soll?! „Snotgirl“ ist super langweilig und ich habe absolut keine Ahnung, worauf Bryan Lee O’Malley mit seiner Story hinaus wollte. Okay, Leslie Hungs Artwork ist cute und auch der Grund, warum ich den Comic überhaupt gelesen habe, aber die Story? Die ist halt quasi nicht existent. Und das, was es an Story gibt, ist uninteressant und langweilig. Wieso der Comic „Snotgirl“ heißt, ist mir auch nicht klar, denn eine wirkliche Rolle spielen die Allergien der Protagonistin eigentlich nicht … Alles in allem war „Snotgirl Vol. 1: Green Hair Don’t Care“ einfach ein totaler Reinfall, wenn man vom Artwork absieht.

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Enthält Snotgirl Issue #1 – #5

Kim Reaper Vol. 1: Grim Beginnings

von Sarah Graley

Warum zur Hölle habe ich das nochmal gelesen? Ich mein, come on, das Artwork ist … das Artwork ist nicht unbedingt mein Ding. Eigentlich finde ich es sogar ziemlich schrecklich. Absolut nicht mein Geschmack. Sorry. Deshalb habe ich es also schonmal nicht gelesen. Also muss es die Inhaltsangabe gewesen sein, die mich dazu gebracht hat? Oh, right! Lesbian reaper romance thingy!

Klingt super, nicht? Und total nach meinem Ding. Dummerweise ist die Story aber eher creepy als awesome. Das lag hauptsächlich an den Charakteren, die ich super unsympathisch fand. Es ist Beckas obsession mit Kim, die die Handlung überhaupt erst lostritt und … naja, es wird nicht mehr romantischer und das, obwohl die Romanze zwischen den beiden eigentlich das zentrale Element der Story darstellt. Also Artwork meh, Story meh, gesamter Comic meh, meh, meh!

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Enthält Kim Reaper Issue #1 – #4

Power Up

von Kate Leth und Matt Cummings

Argh! Es ist ein Kate Leth Comic! Und ich mochte ihn nicht! Neeein! Und es lag tatsächlich an der Story und nicht am Artwork. Das finde ich nämlich eigentlich richtig cute. Teilweise etwas sehr simpel, aber insgesamt fand ich Form und Farbe von dem, was Matt Cummings hier auf die Seiten gebracht hat, ziemlich ansprechend.

Kate Leths Story hingegen war einfach nicht meins. Die Geschichte war einfach so verdammt oberflächlich und ich hätte mir so sehr gewünscht, dass es hier und da ein wenig mehr Hintergrundinfos gegeben hätte. Vielleicht hätte die Sache dann nicht so skizzenhaft gewirkt. So konnte mich die Story einfach nicht greifen und trotz des cuten Artworks habe ich kein Interesse daran, den Comic weiterzulesen.

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Enthält Power Up Issue #1 – #6

Und das war es auch schon wieder mit dem heutigen „Comics kurzgefasst“ Beitrag! Nachdem wir diese Sammlung von Enttäuschungen jetzt hinter uns gebracht haben, geht es nächste Woche wieder mit wesentlich mehr Begeisterung weiter. Freut euch drauf!

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  1. Mit „Bitch Planet“ bin ich ja auch überhaupt nicht warm geworden. Zwar habe ich ein Special gelesen und nicht die eigentliche Serie, trotzdem habe ich nicht im Geringsten verstanden, worum es ging. Was mir der/die Autor_innen sagen wollten. Hmpf. Das war’s mit mir und „Bitch Planet“. Jetzt nach deiner Besprechung habe ich endgültig keine Lust mehr drauf.

    LG,
    Sandra

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